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4 Gründe für eine Alarmanlage mit Videoüberwachung
SECPLAN Funk-Alarmanlagen und Videoüberwachung
Veröffentlicht von in Alarmanlage · 23 Oktober 2020
#alarmanlagemitvideo

4 Gründe, warum sich eine Alarmanlage mit Videoüberwachung lohnt

Jedem ist es wichtig sein Hab und Gut bestmöglich zu schützen. Besonders für Unternehmen sind Sicherheitssysteme von großer Bedeutung. Denn dadurch können nicht nur wertvolle Güter, sondern auch sensible Daten geschützt und kostspielige Schäden im Falle eines Einbruchs verhindert werden.  
Die modernste und effektivste Form einer Sicherheitslösung stellt die Anwendung der Videoverifikation dar. Das bedeutet, das sich im Alarmfall anhand einer Videoüberwachung schnell feststellen lässt, ob es sich um einen echten Einbruch oder einen Falschalarm handelt.
Warum der Einsatz eines Sicherheitssystems mit Kameraüberwachung vorteilhaft ist, erklären wir Ihnen anhand von 4 Gründen in diesem Artikel.
Grund 1: Überwachungskameras lassen sich fast überall einsetzen
Sicherheitskameras lassen sich fast überall montieren: Im Innen- und Außenbereich, offen oder versteckt selbst dunkle und schlecht einsehbare Bereiche lassen sich durch Kameras sichtbar machen. Für jeden Zweck und Einsatzbereich gibt es die passenden Lösungen.
Besonders im Außenbereich werden typische Falschalarme durch beispielsweise Tiere mit Hilfe der Videoverifikation schnell erkannt. Das ist ein wichtiger Vorteil gegenüber veralteten Sicherheitssystemen ohne Videoüberwachung.
Moderne Überwachungskameras sind häufig mit Bewegungsmeldern gekoppelt. Dadurch wird beispielsweise die Kamera erst dann aktiv, wenn eine Bewegung erkannt wird. Zusätzlich macht es Sinn, wenn die Videokamera über eine Infrarot-, Nachtsicht- oder Wärmebildkamera verfügt. Somit werden auch bei dunklen Verhältnissen Auffälligkeiten des überwachten Gebiets zuverlässig erkannt.
Außer den festinstallierten Alarmsystemen gibt es auch mobile Videoüberwachungen, die für den temporären Einsatz optimal geeignet sind und sich besonders zur Überwachung von Baustellen oder Events eignen. Die mobilen Videosysteme verfügen meist über eine autonome Funktionsweise, die ohne externe Stromversorgung oder Verkabelung auskommt und werden so konstruiert, dass ein schneller Auf- und Abbau möglich ist.
Grund 2: Verhinderung von Schäden
Der Einsatz einer Sicherheitskamera hilft nicht nur dabei Schäden und Verluste zu minimieren, sondern auch zu verhindern. Oftmals lassen sich Einbrecher schon alleine durch die bloße Sichtbarkeit von Überwachungskameras abschrecken.
Auch wenn das nicht der Fall sein sollte, wird der Täter durch den Einsatz einer Außenkamera frühzeitig bemerkt. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Täter direkt über einen Lautsprecher anzusprechen oder manuell eine Sirene zu aktivieren: Der Eindringling wird aufgeschreckt und vermutlich das Weite suchen. Von einem Einbruch in das Gebäude oder der weiteren Suche nach Wertgegenständen wird abgesehen und somit Schäden und Wertverluste verhindert.
Grund 3: Höhere Priorität für Polizeieinsatz
Bei über 90 % der Alarme herkömmlicher Alarmanlagen handelt es sich um Falschalarme. Würde die Polizei zu jedem einzelnem Alarm ausrücken, hätte sie vermutlich keine Zeit mehr für „echte“ Fälle.
Aus diesem Grund werden Alarmmeldungen, die bereits im Vorfeld durch Videobilder verifiziert wurden von der Polizei vorrangig behandelt und Einsatzkräfte rücken schneller aus. In einigen Bundesländern wie Hessen oder Sachsen wird die Polizei teilweise gar nicht mehr tätig, wenn ein Alarm nicht videovorgeprüft ist.
In Deutschland gibt es dazu die VdS-Norm 3415, die beschreibt, dass eine Weitermeldung eines Alarms an die Polizei nur mit Vorprüfung erfolgen soll. Die schnellste und sicherste Variante dafür ist der Einsatz einer Überwachungskamera, deren Bilder im Alarmfall geprüft werden.
Grund 4: Ausschluss von Falschalarmen
Der wichtigste Vorteil beim Einsatz einer Videoüberwachungsanlage ist der Ausschluss von Falschalarmen: Im Falle eines Alarms wird das vorhandene Videomaterial geprüft und beurteilt. Durch die visuelle Darstellung ist es ein Leichtes festzustellen, ob der Alarm durch beispielsweise ein Tier oder einen potentiellen Täter ausgelöst wurde.
Besonders für Unternehmen lohnt sich der Anschluss des Alarmsystems an eine Notdienstleitstelle. Diese bekommt im Alarmfall eine ca. 10 Sekunden lange Videoaufnahme übermittelt und wertet sie aus. Bei einem echten Vorfall informiert doe Notdienstleitstelle die Polizei und führt alle mit dem Unternehmen vereinbarten Handlungen, wie z. B. Ansprache des Täters durch einen Lautsprecher, Auslösung einer Sirene usw., durch.
Da eine Sirenenaktivierung bei einer Videoüberwachung in der Regel erst nach einer Verifizierung manuell ausgelöst wird, entsteht auch keine Lärmbelästigung der Umgebung durch Falschalarme. Das bedeutet, dass Nachbarn oder Passanten den Alarm ernst nehmen und aufmerksam werden. Dadurch werden möglicherweise wichtige Details wahrgenommen, die für die Polizei bei der Ermittlung des Täters hilfreich sein könnten.
Die Verhinderung bzw. frühzeitige Erkennung eines Falschalarms schont zudem Ihren Geldbeutel! Wurde die Polizei aufgrund eines Falschalarms zu einem Einsatz gerufen, wird der Besitzer des Alarmsystems meist zur Kasse gebeten.
Übrigens: Bei einer häufigen Auslösung von Falschalarmen wird von der Polizei oft die Abschaltung der Anlage gefordert. Möchten Sie wissen, was Sie sonst noch tun können, um Falschalarme zu verhindern? Dann lesen Sie unseren Artikel: Wie Sie Fehlalarme der Alarmanlage reduzieren.
Fazit
Der Einsatz eines Einbruchmeldesystem mit Kameraüberwachung ist nicht nur zeitgemäß, sondern auch sehr effektiv. Eine Kamera lässt sich fast nahezu überall installieren, egal ob draußen oder drinnen, und kann auch schwer einsehbare Ecken sichtbar machen. Mit mobilen Geräten ist selbst die Überwachung von Baustellen möglich.
Auch, wenn sich potentielle Kriminelle nicht schon alleine durch das Vorhandensein einer Videokamera abschrecken lassen, sorgt die Kamera für ein frühzeitiges Aufspüren des Eindringlings. Wer früh entdeckt wird und dadurch an weiteren Tätigkeiten gehindert wird, verursacht somit auch weniger Schaden am Zielobjekt.
Der wichtigste Vorteil allerdings ist, dass mithilfe der Videoverifizierung Falschalarme ausgeschlossen bzw. schnell erkannt werden. Erst wenn sicher ist, dass es sich um einen echten Alarm handelt, können zum Beispiel Sirenen manuell aktiviert und die Polizei informiert werden. Bei videovorgeprüften Alarmierungen rückt die Polizei in der Regel mit hoher Priorität aus.
Sie haben noch kein Alarmsystem mit Videoüberwachung? Dann empfehlen wir, sich dahingehend beraten zu lassen und Ihr eventuell bereits bestehendes System um die modernste und sinnvollste Variante einer Videoüberwachung zu ergänzen. So wird Ihr Hab und Gut bestmöglich geschützt!




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