Checkliste Alarmanlage - SECPLAN Funk-Alarmanlagen und Videoüberwachung

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Checkliste Alarmanlage




Alarmanlagen & Funkalarmanlagen

Wer benötigt eine Alarmanlage für das Haus ?


Alarmanlagen oder Funkalarmanlagen benötigen folgende Personengruppen, die für Einbrecher interessant sind:
  • Hochwertiges Haus oder teures Fahrzeug könnten auf Wertgegenstände im Haus schließen lassen.
  • Häuser die schwer einsehbar sind (Garten und Waldrandlage)
  • Gute Fluchtmöglichkeiten der Täter (Nähe zur Autobahn)
  • Häuser in die bereits eingebrochen wurde
  • Häuser die öfters leer stehen (Urlaub, Geschäftsreise)
  • Alleinstehende oder ängstliche Personen die aufgrund von verdächtigen Geräuschen aus dem Schlaf gerissen werden
  • Personen aus der Öffentlichkeit, Entscheidungsträger, Personen die aufgrund Ihres Berufes Zugang zu sensiblen Daten, Werten, Medikamenten, Waffen etc. haben
  • Personen die Leib & Leben der Familie schützen möchten


Alarmanlage Haus ist ein guter Einbruchschutz
Einbruchschutz für die Firma mit einer Alarmanlage oder Funkalarmanlage

Welche Firma benötigt eine Alarmanlage ?


Alarmanlagen oder Funkalarmanlagen sind ein guter Einbruchschutz für Firmen. Eine Alarmanlage hilft Firmen bei der Existenzsicherung aus folgenden Gründen:
  • Schutz von Werten und Gütern
  • Schutz von sensiblen Kundendaten und Know-How
  • Betriebsausfall verhindern (Brandstiftung, Entwendung von Server oder PC's, Diebstahl und Zerstörung von Produktionsmaschinen und Betriebsmittel)


So funktioniert eine Alarmanlage


Das Herzstück einer Alarmanlage und einer Funkalarmanlage ist die Alarmzentrale. Von der Alarmzentrale werden alle daran verbundenen Melder wie Bewegungsmelder, Magnetkontakte (Tür-/Fensterkontakte), Glasbruchmelder, Rauchmelder, Gasmelder und Kohlenmonoxidmelder überwacht.
Die Alarmanlage wird über Scharfschalteeinrichtungen scharf und unscharfgeschaltet. Die Scharf-/Unscharfschaltung kann über Funkhandsender, Bedienteile, Schaltschlösser und Chipleser nach einem Zeitplan sowie über eine App erfolgen.
Nur wenn die Alarmanlage scharfgeschaltet ist, werden Bewegungen im Raum durch Bewegungsmelder oder das Öffnen von Türen und Fenstern durch Magnetkontakte von der Alarmzentrale ausgewertet und die Sirenen angesteuert sowie eine Alarmmeldung über das Internet und das Mobilfunknetz übertragen.

Alarmanlage mit Video-Bewegungsmelder
Installationsbeispiel Alarmanlage in einer Wohnung

Unterschied verkabelte Alarmanlage und Funkalarmanlage


Die Unterschiede zwischen einer Funkalarmanlage und einer verkabelten Alarmanlage liegen im wesentlichen darin, wie die Melder und Komponenten an die Alarmzentrale angebunden sind:


Verkabelte Alarmanlage: Es sind alle Komponenten und Melder über Kabel direkt mit der Alarmzentrale verbunden. Über das Kabel werden die Melder von der Alarmzentrale stromversorgt und auf umgekehrtem Wege erhält die Alarmzentrale den Status der Melder und Komponenten:

Vorteile einer verkabelten Alarmanlage:  In den Meldern müssen keine Batterien getauscht werden und Funkstörungen sind ausgeschlossen.

Nachteile einer verkabelten Alarmanlage: Aufwändige und teure Montage bei Nachrüstung in bestehende Objekte, daher vorzugsweise geeignet für Neubauten, da dort während der Rohbauphase die notwendigen Kabel unterputz verleget werden können.


Funkalarmanlage: Die Melder und Komponenten kommunizieren über den Funkweg mit der Funkalarmzentrale.

Vorteile einer Funkalarmanlage: Schnelle und günstige Montage ohne Schmutz, ohne Kabelverlegung. Ideal zur Nachrüstung. Die Anlage kann bei einem Umzug leicht mitgenommen werden.

Nachteile einer Funkalarmanlage: Die Melder und Komponenten sind batterieversorgt, daher ist nach ein paar Jahren ein Batteriewechsel notwendig. Der Funkverkehr könnte gestört werden (wird aber von der Funkalarmzentrale erkannt und gemeldet).

Die 3 verschiedenen Arten des Einbruchschutz

Mechanischer Einbruchschutz ohne Alarmanlage
Nur mechanische Absicherung von Fenster und Türen
mechanischer Einbruchschutz

Vorteil des rein mechanischen Einbruchschutzes, mit Fenstersicherung und Türsicherung: Hält lediglich nur Laien-Einbrecher vom Einstieg in das Haus ab. Diese lassen von dem Einbruch ab, wenn ein Fenster oder eine Tür sich nicht nach 30 Sekunden aufbrechen lässt.

Nachteil des rein mechanischen Einbruchschutzes:
  • Teuer,
  • Wichtige Fluchtwege bei Feuer fallen weg, da sich Fenster nicht einfach öffnen lassen oder vergittert sind.
  • Täter haben unendlich viel Zeit, unentdeckt den mechanischen Einbruchschutz zu überwinden




Wohnung mit Alarmanlage im Innenbereich
Alarmanlage für den Innenbereich
Nachteil einer Innen -  Alarmanlage
Vorteil einer Alarmanlage für den Innenbereich: Einbrecher wird erkannt, sobald dieser das Gebäude betritt. Die Sirene wird aktiviert und kann den Einbrecher in die Flucht schlagen.

Nachteil einer Alarmanlage für den Innenbereich
  • Es müssen alle Fenster und Türen mit Magnetkontakten abgesichert werden.
  • Alarmierung erfolgt erst wenn der Täter erfolgreich Fenster oder Tür erfolgreich aufgehebelt hat.
  • Täter nutzen die Anfahrtzeit der Polizei für einen Blitzeinbruch und flüchten mit Beute.




Alarmanlage für den Außenbereich
Video-Alarmanlage für den Außenbereich
So funktioniert eine Außen - Alarmanlage

Vorteil einer Video-Alarmanlage für den Außenbereich: Der Einbrecher wird bereits erkannt, sobald dieser das Grundstück betritt. Wird im Video tatsächlich ein Einbrecher erkannt, wird nur dann die Sirene aktiviert oder der Täter wird live angesprochen, um den Einbrecher in die Flucht zu schlagen, bevor Schaden entsteht.

Einschränkung einer Alarmanlage für den Außenbereich
  • Diese Methode kann nur in eingefriedeten Grundstücken (umzäunt) eingesetzt werden.




Beratung und Installation einer Alarmanlage durch Spezialisten


Vetrauen Sie bei der Anschaffung und Installation einem Sicherheitsexperten vor Ort, der Sie hinsichtlich Sicherheitslücken und Auswahl des für Sie am besten geeigneten Produkts beraten kann. Die Versuchung ist groß, eine der vielzähligen Internetangebote an Alarmanlagen zu beziehen und selbst einzubauen. Sicher kann man nach dem Selbsteinbau einer Anlage diese selbst testen. Die Frage ist nur ist die Funktionalität permanent sichergestellt? Ist die Anlage manipulationsicher? Worauf muß bei der Wartung der Anlage geachtet werden? Es gibt nichts verherenderes, wie sich in falscher Sicherheit zu währen. Dies macht die Expertise eines Sicherheitsprofis aus. Gerne nennen wir Ihnen einen Sicherheitsprofi zu einer unverbindlichen Sicherheitsberatung in Ihrer Umgebung. Zum Kontaktformular.



Planung einer Funkalarmanlage

Haben Sie Fragen? Tel 06164/6420-410 (Mo-Fr. 08 - 12 & 13 - 17 Uhr) oder nutzen Sie unseren Rückrufservice.

Checkliste für die Auswahl einer Alarmanlage


14 Punkte Checkliste zur Auswahl einer Funk-Alarmanlage

1. Was genau wollen Sie sichern?
Wohnung in einem Obergeschoss: Hier reicht eine einfache Funkalarmanlage mit Überwachung der Eingangstür und einem Bewegungsmelder an einer zentralen Stelle.

Wohnung mit erreichbaren Fenstern oder Haus ohne Garten: Eine Innen-Alarmanlage oder Funkalarmanlage ist hier die richtige Wahl. Alle erreichbaren Fenster und Türen werden mit Fensterkontakten abgesichert und im Raum mit Bewegungsmeldern in den Fluren

Haus mit eingefriedetem Außenbereich: Den Besten Schutz erzielen Sie hier mit einer Außen-Funkalarmanlage. Die Funk-Bewegungsmelder werden entlang der Grundstücksgrenze platziert (in Bereichen die schwer einsehbar sind). Dann werden Täter bereits schon beim Betreten des Grundstücks erkannt und können bereits vor dem Einbruch in die Flucht geschlagen werden.

2. Wieviele Melder und Komponenten benötigen Sie?
Zählen Sie durch wieviele Fenster und Türen Sie sichern möchten, (Anzahl Bewegungsmelder, Rauchmelder etc.) diese Gesamtanzahl ergibt die Mindestanzahl an Zonen/Linien, die eine Funkalarmanlage unterstützen muß.

3. Funkbewegungsmelder mit Kamera, Alarmanlage mit Kamera ?
Bewegungsmelder aller Hersteller sind mittlerweile so ausgereift, dass es nur selten im Innenbereich zu Fehlalarmen kommt. Dennoch sind in Deutschland der deutlich überwiegende Teil aller Alarme, Fehlalarme. Fehlalarme führen dazu, dass Nachbarn durch Sirenen unnötig belästigt werden, die Polizei unnötig zum Objekt fährt und damit Kosten und Stress erzeugt und langfristig die Alarmanlage unglaubwürdig macht. Dies lässt sich einfach verhindern, in dem man Bewegungsmelder mit Kamera einsetzt die den Grund des Alarms an eine Notrufleitstelle oder eine Smartphone App überträgt. So kann aus der Ferne jeder Fehlalarm ausgeschlossen werden.
Im Außenbereich jedoch ist es elementar, dass Bewegungsmelder mit Kameras ausgestattet sind, da durch Tiere und Umwelteinflüsse die Anzahl der Fehlalarme höher sind.

4. Scharfschaltung /Unscharfschaltung
Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Alarmanlage Scharf/Unscharf zu schalten: Mit einem Funkhandsender, an einem ortsfesten Bedienteil im Eingangsbereich (mit einem kleinen Chip oder Code), mit einem Chipleser im Außenbereich mit einem Schaltschloss mit Schlüssel oder via Smartphone App. Abhängig davon, welche Methode Sie bevorzugen, es sollte diese gewünschte Funktion integriert sein.

5. Wieviele Bereiche benötigen Sie?
Haben Sie ein Haus mit einer Einliegerwohnung, die separat und völlig unabhängig scharf/unscharf geschaltet werden soll? Dann benötigen Sie eine Anlage mit mindestens einem weiteren Teilbereich.

6. Die richtige Funkfrequenz.
Üblicherweise gibt es in Deutschland 2 Funkfrequenzen, die für die Alarmtechnik zugelassen sind: 433 MHz und 868 MHz. In der Alarmtechnik hat sich vorzugsweise die 868 MHz Frequenz durchgesetzt, da auf dem 433 MHz Band viele ferngesteuerte Spielzeuge verwendet werden, kommt es im 433 MHz-Band erfahrungsgemäß öfter zu Störungen.

7. Funksicherheit
Die Funksicherheit ist elementar bei einer Funkalarmanlage. Eine Funkalarmanlage muß das sogenannte Jamming erkennen können. (Jamming bedeutet = Einbrecher versuchen mit einem Jammer/Störsender den Funkverkehr so zu stören, dass die Melder nicht mehr mit der Funkalarmzentrale kommunizieren können und somit einen Einbruch nicht zur Funkalarmzentrale übertragen können). Ist die Funkalarmanlage mit einer Jammingerkennung ausgestattet, erkennt die Funkalarmzentrale das und informiert den Benutzer und/oder die Notrufleitstelle.
Achten Sie auch darauf, dass die Funkübertragung zwingend mit einem sogenannten Rolling Code UND einer S2View Funkverschlüsselung ausgestattet ist. Damit können Sie vermeiden, dass Einbrecher das Funkprotokoll hacken und kopieren, um somit volle Kontrolle über Ihre Funkalarmanlage zu bekommen.

8. Alarmierung vor Ort
Im Alarmfall sollen die Einbrecher in die Flucht geschlagen werden. Dies geschieht durch Innensirenen oder Außensirenen. Noch wirkungsvoller ist eine direkte Fern-Liveansprache über Lautsprecher durch einen Wachdienst. Daher sollte eine Alarmanlage diese 3 Möglichkeiten der akustischen Alarmierung bieten.

9. Kommunikationswege
Damit die Alarmanlage Alarme weiterleiten kann zu einer Smartphone App oder zu einer Notrufleitstelle, muß die Funkalarmzentrale mit Kommunikationsmodulen ausgestattet sein. Üblicherweise über LAN / WLAN und/oder Daten-Mobilfunk. Gute Alarmanlagen haben immer 2 verschiedene Übertragungswege: LAN/WLAN (Internet) und Daten-Mobilfunk. Denn fällt ein Übertragungsweg aus, weil z.B. die Verbindung zum Internet unterbrochen wird, kann alternativ über das Mobilfunknetz der Alarm abgesetzt werden. Wählgeräte für das analoge Netz (PSTN), ISDN oder GSM können künftig nicht mehr eingesetzt werden, da die Telekom diese Netze abschaltet und somit darüber keine Datenübertragung mehr möglich ist.

9. Fernalarmierung via App oder Notrufleitstelle?
Um über einen Alarm informiert zu werden, damit Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können, kann dies über Smartphone App oder über eine Notrufleitstelle geschehen. Die Vorteile der App sind einzig die Kostenersparnis. Die Nachteile der App sind, dass das Smartphone nicht immer erreichbar ist, Störung durch Fehlalarme, die über die Notrufleitstelle manuell ausgefiltert würden, keine Funktionsüberwachung der Alarmanlage. Keine professionelle Alarmbearbeitung möglich.

10. Batterien
Achten Sie bei der Auswahl einer Funkalarmanlage darauf, dass die Batterielebensdauer mindestens 2-3 Jahre beträgt und dass es sich um handelsübliche Batterien handelt, da ansonsten die Unterhaltungskosten teuer werden können.

11. Ersatzteilverfügbarkeit / spätere Erweiterungen
Funkalarmanlagen sind nicht untereinander kompatibel. Achten Sie darauf, dass Sie sich bei der Wahl der Funkalarmanlage für einen Hersteller entscheiden, der Ihnen eine Ersatzteillieferbarkeit für die nächsten 10 Jahre garantieren kann, ansonsten könnten Sie die Anlage später nie erweitern oder wenn im Extremfall die Funkalarmzentrale einen defekt aufweist, Sie dazu gezwungen sind das komplette System, inklusive Meldern, zu entsorgen.

12. Normen / KfW Förderung von bis zu 20% für Privatpersonen
Ein wichtiges Kriterium für die richtige Alarmanlage ist die Einhaltung von Normen, um einen Mindestsicherheitsstandard zu erfüllen. Mindestanforderung ist EN50131 Grad2, damit wäre auch eine Förderung im Rahmen der KfW zumindestens von Produkseite möglich. Weitere Informationen der KfW zur Förderung finden Sie hier. Der Zuschuss muß vor Beginn der Maßnahme bewilligt sein. Hier geht es zum Portal des KfW für Zuschüsse, hier können Sie direkt einen Antrag stellen und die Zuschusshöhe in Erfahrung bringen.

13. Qualität und Effizienz
Zertifizierungen und Auszeichnungen können eine Entscheidungshilfe sein. Viel besser lässt sich die Effizienz und Leistung einer Alarmanlage durch die Anzahl verhinderter Straftaten und der Festnahmequote bewerten. Fragen Sie hierzu gezielt bei Ihrem Händler nach.

14. Preise
Langlebige und zuverlässige Funkalarmanlagen für Wohnungen erhalten Sie bereits ab ca. € 650,- und Video-Funk-Alarmanlagen, für den Außenbereich sind erhältlich ab € 1.850,- zzgl. Montage. Die Preise beziehen sich auf eine Grundausstattung und erhöhen sich mit der Anzahl von notwendigen Komponenten, abhängig von Größe und Lage des zu schützenden Objekts. Bei der Projektierung und Auswahl der notwenigen und richtigen Komponenten unterstützen wir Sie gerne telefonisch oder ein Partner-Fachbetrieb bei Ihnen vor-Ort.


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